Versicherung für Bauherren und Häuslebauer

25. August 2011 | Von | Kategorie: Bauherrenhaftpflicht

Beim Hausbau sind die Gefahrenstellen oft sehr groß und schnell kann es zum Schaden kommen. Verantwortlich ist dafür immer der Grundstückseigentümer, der auch Bauherr ist. Das trifft auch zu, wenn der Bau durch Firmen erfolgt und als Koordinator ein anderer eingesetzt wird. Auch aufgestellte Warnschilder, oder Warnbänder schützen im Schadensfall nicht vor der Haftung.

Deshalb ist bei jeder Baumaßnahme der Abschluss einer Bauherrenhaftpflichtversicherung zwingend erforderlich. Nur damit wird der Bauherr in der Bauphase vor Haftpflichtansprüchen geschützt. Wichtig ist die richtige Versicherungssumme, um im Schadensfall auch eine ausreichende Regulierung, ohne persönlicher Zuzahlung zu haben. Dazu dient bei den meisten Versicherungen die im Bauplan vorgesehene Bausumme.

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung schützt nur vor Haftpflichtansprüchen anderer. Der Bauherr selbst ist nicht eingeschlossen und muss, wenn er Eigenleistungen erbringt zu seinem Schutz eine extra Versicherung abschließen. Auch für Helfer muss eine extra Versicherung abgeschlossen werden (Bauhelferversicherung).

Die Vertragslaufzeit sollte so gewählt werden, dass sie auch die gesamte Bauphase abdeckt. Dazu gehört auch noch das eventuell später durchgeführte Verputzen des Gebäudes. Viele Versicherer bieten hier einen gleitenden Übergang von der Bauherrenhaftpflichtversicherung zur Gebäudeversicherung an.



Bei gleichen Ausgangsbedingungen und Deckungssummen können die Tarife und Beiträge zwischen den Versicherern unterschiedlich sein. Hier sollte vor dem Vertragsabschluss ein Versicherungsvergleich möglichst vieler Anbieter erfolgen. Sehr gut geeignet ist dazu das Internet. Der Vergleich ist ohne fremde Beeinflussung, umfangreich und bequem.

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10 Kommentare auf "Versicherung für Bauherren und Häuslebauer"

  1. Katja sagt:

    Wir (mein Mann und ich) machen selber gerade die Erfahrung, was beim Hausbau alles schief gehen kann. Wie schnell jemand übers Gerüst hinaus rutschen kann hätte ich nie gedacht. Ein Mann, samt Fracht (schöne Mamorfliesen fürs Bad) ist vom ersten Stock in den Garten gefallen. Klingt etwas banal, aber alles war in Sekunden geschehen. Zum Glück ist es bei ihm „nur“ bei einem kürzeren Krankenhausaufenthalt geblieben…
    Wir waren leider nicht so klug uns gegen soetwas zu versichern. Jetzt, im Nachhinein, würde ich wirklich jedem Häuslebauer empfehlen!
    Guter Artikel, Danke!

  2. Michael sagt:

    Man kann heute aber wirklich für alles eine Versicherung abschließen. Allerdings sollte man immer überlegen, ob man nicht irgendwann überversichert ist. Allerdings ist der Bau einer Immobilie eine echte Herausforderung und wenn man keinen erfahrenen Bauherren hat, ist eine Versicherung das mindeste.

  3. Bine sagt:

    Also ich würde auch jedem der vor hat ein Haus zu bauen, empfehlen, eine gute Versicherung abzuschließen! Sicher ist sicher! Ob natürlich dann im Schadensfall, dieser Fall mit inbegriffen ist, ist dann die andere Frage. Aber das Risiko ein Haus zu bauen ohne Versicherung, würde ich niemals eingehen!

  4. Sabrina sagt:

    Das Problem ist nur, wenn man ein Haus baut und dabei nicht immer die gleichen Bauarbeiter zur Verfügung hat, sondern das immer andere Leute sind. Wie kann man das lösen? Braucht da jeder eine eigene Versicherung oder umfasst eine alle Arbeiter?

  5. David sagt:

    Ich frage mich da speziell, was nun als Helfer gilt und was nicht? Helfer hier in diesem Sinne private Kontakte, die mit aushelfen, während für professionelle Bauarbeiter der beauftragten Firma keine weiteren Versicherungen nötig sind?

  6. Marc sagt:

    Du hast exakt den Punkt getroffen. Es ist wichtig, sich eine unabhängige Beratung zu suchen. Bei manchen Vermittlern wird halt das Unternehmen empfohlen, das die besten Provisionen zahlt..

  7. maike sagt:

    guter beitrag, ich wünschte wir hätten uns damals auch versichert gehabt. das hätte uns sicher vor einer menge ärger und vor allem kosten, bewahrt. lg, maike

  8. Ralf sagt:

    Als Makler weiss ich wovon ich rede. Wir hatten im Sommer einen schweren Fall zu Bauherrenhaftpflicht. Da ist eine Baugrube bei Starkregen vollgelaufen und ist über das Nachbargrundstück ausgeschwemmt und ist dort in den Keller eingedrungen. Schaden: 40.000 Euro. Ohne die Bauherrenhaftpflicht wäre der Bauherr finanziell am Ende gewesen. Ich kann wirklich nur jedem Bauherrn zu einer Bauversicherung raten: http://www.vergleichen-und-sparen.de/bauherrenhaftpflicht.html

  9. Lennart sagt:

    Die Frage „Braucht man eine Bauherrenhaftpflichtversicherung?“ Ist wirklich mit Nachdruck mit „Ja“ zu beantworten. Es kann beim Bau viel schief gehen und wie die private Haftpflichtversicherung, sollte man diese Versicherung als Pflicht ansehen und nicht nur als zusätzliche Kosten die man ja auch vermeiden kann.

  10. Alex sagt:

    Wer das nötige Kleingeld hat, sollte neben der Bauherrenhaftpflicht und der Feuerrohbauversicherung noch eine Bauleistungsversicherung abschliessen.

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