Schlagwort-Archive: Welche Versicherung braucht man

Haftpflichtversicherung sollte Pflichtversicherung werden

Es gibt immer noch genug Mitmenschen in Deutschland die sich die für meiner Meinung nach wichtigste Versicherung nicht „zulegen“, die private Haftpflichtversicherung.

Sie kostet nicht viel und schützt einen vor einem eventuellen finanziellen Fiasko wenn man einem Dritten einen Schaden zufügt. Die Haftpflicht bietet auch einen passiven Rechtsschutz, das heißt, sie währt unberechtigte Ansprüche von Dritten ab.

Wenn ich mir überlege, dass mir jemand einen Schaden zufügt und dann noch nicht versichert ist, na dann prost Mahlzeit. Kam zum Glück noch nicht vor aber man kann ja manchmal nicht so doof denken.

Was spricht also dagegen, dass jeder eine solche Versicherung hat? Gut, wer soll es überwachen oder wie könnte man es überwachen? Das wäre bestimmt nicht ganz einfach aber es würde bestimmt eine Möglichkeit dafür geben.

Wenn die eigene Haftpflichtversicherung eine Forderungsausfalldeckung beinhaltet, ist man wenigstens etwas beruhigter. Dann zahlt nämlich diese, wenn der „Gegner“ keine eigene Haftpflicht hat.

Also liebe Mitmenschen, schließt eine Haftpflichtversicherung ab.

Wie ist eure Meinung dazu?

Viele Grüße

Steffen

Link 10 vom Versicherungsblogger

Mal wieder ein kleiner Überblick über interessante Themen:

Schönes Wochenende!

Versicherte haben auch Pflichten

Wenn der Nachwuchs mit Mamas Auto fährt

Wie Sie sich richtig versichern

Kein Versicherungs-Tarifwechsel nach Geschlechtsumwandlung

Richtig versichert im Mittelstand

Mann betrügt Versicherung mit fingierten Unfällen

Hundehaftpflicht-Versicherung: Auch der liebste kann einen Schaden anrichten

Jeder der sich einen Vierbeiner anschafft, sollte sich auf jedenfall mal die Frage stellen:

Was kostet es, wenn der beste Freund des Menschens mal jemanden zwickt oder auf die Straße rennt und einen Unfall verursacht?Dies kann schnell in die tausende gehen. Auch wenn jeder Hundebesitzer von sich sagt, dass sein Hund sowas nie macht und er sowas von lieb ist.

Bsp.

Radfahrer fährt am Hund vorbei, klingelt, Hund erschrickt, rennt hinterher, bellt, beißt dem Radfahrer in die Hose, Radfahrer stürzt und verletzt sich.

Typisches Beispiel was passieren könnte. Wer zahlt jetzt? Ohne Versicherung zahlt jeder aus eigener Tasche. Zum einen den Sachschaden, dem der Radfahrer entstanden ist und zum anderen eventuellen Schadenersatz wenn sich der Radfahrer beim Sturz verletzt.

So und nun kann sich jeder nochmal die Frage stellen, der einen Vierbeiner hat, ob er eine Versicherung braucht.



Versicherung für Bauherren und Häuslebauer

Beim Hausbau sind die Gefahrenstellen oft sehr groß und schnell kann es zum Schaden kommen. Verantwortlich ist dafür immer der Grundstückseigentümer, der auch Bauherr ist. Das trifft auch zu, wenn der Bau durch Firmen erfolgt und als Koordinator ein anderer eingesetzt wird. Auch aufgestellte Warnschilder, oder Warnbänder schützen im Schadensfall nicht vor der Haftung.

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Serie: Welche Versicherung braucht man – Rechtsschutzversicherung

Immer wieder hören Versicherte davon, dass sie überversichert seien. In vielen Punkten ist das möglich – beispielsweise im Bereich der Unfall– oder Berufsunfähigkeitsversicherungen. Allerdings gibt es auch zahlreiche Männer und Frauen in Deutschland, die in einem ganz speziellen Fall unterversichert sind: der Rechtsschutzversicherung. Warum Rechtsschutzversicherungen so wichtig sind, wird an einfachen Beispielen deutlich.

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Serie: Welche Versicherung braucht man – Hausratversicherung

Im vierten Teil der Artikelserie, welche Versicheurng man braucht um die Hausratversicherung.

Die Hausratversicherung schützt Sie vor einem finanziellen Schaden für den Fall, dass Ihr Eigentum oder das Eigentum einer mit Ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebenden Person (Ehegatten, Lebenspartner, Kinder) durch eine versicherte Gefahr beschädigt oder zerstört wird.

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Serie: Welche Versicherung braucht man – Berufunfähigkeitsversicherung

Im dritten Teil der Artikelserie, welche Versicherung man braucht geht es heute weiter mit der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Serie: Welche Versicherung braucht man – Berufunfähigkeitsversicherung weiterlesen

Serie: Welche Versicherung braucht man – KfZ-Versicherung



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Im ersten Artikel der Serie „Welche Versicherung braucht man?“ bin ich auf die private Haftpflichtversicherung eingegangen. Mit diesem Artikel möchte ich näher auf die KfZ-Versicherung eingehen.

Jeder von uns der ein KfZ hat benötigt diese Versicherung. Bei der KfZ-Versicherung handelt es sich um eine sogenannte Pflichtversicherung. Die KfZ-Versicherung deckt Schäden die einem Dritten durch den Betrieb eines KfZ im Straßenverkehr entstehen z.B. Schuld bei einem Verkehrsunfall.

Welche Schäden sind über die KfZ-Versicherung abgedeckt?

  • Vermögensschäden
  • Sachschäden
  • Personenschäden

Wie setzen sich die Prämien zusammen?

Die Prämien sind für jedes Fahrzeug unterschiedlich. Die Versicherer verwenden auch folgende Risikomerkmale:

  • Mann/Frau
  • Kilometer pro Jahr
  • Garage oder öffentlicher Stellplatz
  • Beamter
  • ….

Es werden durchaus noch weitere Kriterien zur Prämienfestsetzung verwendet unter anderem das Alter. Der meiner Meinung nach wichtigste Punkt ist die Schadenfreiheitsklasse oder schadenfreie Jahre. Je nachdem wieviele Jahre man Schadenfrei fährt gibt es spezielle Prozentsätze. Diese varieren von Versicherer zu Versicherer.

Des Weiteren gibt es weitere Merkmale wonach sich die Prämie in der KfZ-Versicherung zusammensetzt:

  • Typklasse
  • Regionalklasse

Wie hoch ist die Deckungssumme?

Die Deckungssumme ist die maximale Entschädigungsleistung aus der KfZ-Versicherung.

Die gesetzliche Mindestdeckungssummen  beträgt 7,5 Millionen Euro für Personenschäden, 50.000 Euro für die weder mittelbar noch unmittelbar mit einem Personen- oder Sachschaden zusammenhängenden Vermögensschäden und 1 Million Euro für Sachschäden. Die gesetzliche Mindestdeckungssumme kann natürlich von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich sein.

Ein besonderes Merkmal der KfZ-Versicherung ist, dass sich der Versicherer auch nicht bei grober Fahrlässigkeit auf seine Leistungsfreiheit berufen kann. Der Versicherer ist somit gegenüber dem Geschädigten zur Leistung verpflichtet. Bei Vorsatz hingegen ist Versicherer leistungsfrei. Sollte der Fahrer aber eine Trunkenheitsfahrt, das Fahrzeug unbefugt benutzt haben oder sogar Unfallflucht (unerlaubtes Entfernen vom Unfallort) begangen haben, so kann der Versicherer ihn bis maximal 5.000 Euro je Fall in Regress nehmen.

In einem anderen Artikel habe ich breits über die Kündigung der KfZ-Versicherung berichtet.