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Wenn Kinder toben kann schon mal was passieren!

Unseren Kurzurlaub in Oberwiesenthal hatten wir gerade angetreten, da meinte unsere Tochter vom Sofa zu fallen und sich mit dem Kopf abfangen zu müssen. Wir also Kühlakku drauf gepackt und erstmal gekühlt. Am nächsten Morgen hat sie sich nun erbrochen. Da stand für uns fest, dass wir ins Krankenhaus fahren. Das nächstgelegene war in Annaberg-Buchholz die eine Kinderstation haben, das Erzgebirgsklinikum . Ca. 25 Minuten von unseren Urlaubsdomizil entfernt.

Dort angekommen ging es erstmal in die Notaufnahme. Es war relativ leer und wir mussten nur ca 30 minuten warten. Der Arzt dort hörte sich alles an und aufgrund des erbrechen durfte sie mit der Mama in der Kinderstation eine Nacht zur Überwachung bleiben.

Gehirnerschütterung!

Na dann haben wir es uns dort gemütlich gemacht. Es gab ein Familienzimmer. Ein Bett für die Mama und ein Gitterbett für sie.

Sie wurde dann an die überwachungsgeräte für Blutdruck und Puls angeschlossen. Alle 3 Stunden kam die Schwester und hat auch nochmal Fieber gemessen, auch nachts was sehr zur Freude meiner Freundin war. Kind schläft, sie war wach.

Am nächsten Morgen war dann Visite und sie durften dann wieder nach Hause bzw. wir konnten den Urlaub fortsetzen.

Was ist Invalidität?




Eine Invalidität im Sinne der privaten Unfallversicherung liegt vor, wenn die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit der versicherten Person durch einen Unfall dauerhaft beeinträchtigt wird. Eine Beeinträchtigung ist dauerhaft, wenn sie voraussichtlicht länger als drei Jahre bestehen wird und eine Änderung des Zustands nicht erwartet werden kann.

Wer legt den Invaliditätsgrad fest?

Der Grad der Invalidität wird in der Regel vom erstbehandelten Arzt bzw. dem Hausarzt festgestellt. Es kann aber auch sein, dass Ihre Versicherungsgesellschaft einen unabhängigen Arzt damit beauftragt, den Invaliditätsgrad zu bestimmen.

Der Grad wird in Prozenten der Leistungsminderung ausgedrückt, die sogenannte Gliedertaxe.

In den Bedingungen für die Unfallversicherung ist die Gliedertaxe genau angeben. Diese kann von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich sein. Je höher die Gliedertaxe, desto so mehr wird bei Invalidität gezahlt. Für bestimmte Personengruppen gibt es auch besondere Gliedertaxen. Wenn ein Chirug z.B. seinen Finger verliert kann die Invalidität schon mal 100 % betragen.

Die Körperteile sind nur teilweise eingeschränkt?

Sollten die Körperteile nur teilweise eingeschränkt sein, dann wird der entsprechende Anteil des Prozenteils angenommen.

Beispiel:

Versicherungssumme: 100.000 Euro

Der Invaliditätsgrad bei Verlust oder vollständiger Funktionsunfähigkeit des Armes beträgt 50 % gemäß der Gliedertaxe.

Somit wären für den Arm bei Verlust oder vollständiger Funktionsunfähigkeit 50.000 Euro fällig. Sollte der Arm aber noch teilweise funktionsfähig sein, z.B. 50% (1/2), dann würden von den 50.000 Euro noch 25.000 Euro gezahlt.

Was ist ein Unfall?




Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.

Die Definition ist auch im § 178 Abs. 2 VVG geregelt.

Die 5 Merkmale sind also:

  • plötzlich
  • von außen
  • unfreiwillig
  • Gesundheitsschädigung
  • Ereignis