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Haftpflichtversicherung sollte Pflichtversicherung werden

Es gibt immer noch genug Mitmenschen in Deutschland die sich die für meiner Meinung nach wichtigste Versicherung nicht „zulegen“, die private Haftpflichtversicherung.

Sie kostet nicht viel und schützt einen vor einem eventuellen finanziellen Fiasko wenn man einem Dritten einen Schaden zufügt. Die Haftpflicht bietet auch einen passiven Rechtsschutz, das heißt, sie währt unberechtigte Ansprüche von Dritten ab.

Wenn ich mir überlege, dass mir jemand einen Schaden zufügt und dann noch nicht versichert ist, na dann prost Mahlzeit. Kam zum Glück noch nicht vor aber man kann ja manchmal nicht so doof denken.

Was spricht also dagegen, dass jeder eine solche Versicherung hat? Gut, wer soll es überwachen oder wie könnte man es überwachen? Das wäre bestimmt nicht ganz einfach aber es würde bestimmt eine Möglichkeit dafür geben.

Wenn die eigene Haftpflichtversicherung eine Forderungsausfalldeckung beinhaltet, ist man wenigstens etwas beruhigter. Dann zahlt nämlich diese, wenn der „Gegner“ keine eigene Haftpflicht hat.

Also liebe Mitmenschen, schließt eine Haftpflichtversicherung ab.

Wie ist eure Meinung dazu?

Viele Grüße

Steffen

Haftpflichtversicherung für Studenten

Es geht mal wieder los. 🙂 Es startet ein neuer Lebensabschnitt. Raus von zu Hause und rein in eine neue Stadt. Das Studium beginnt, doch wie sieht es mit der Haftpflichtversicherung für Studenten aus?

Für die meisten Studenten ändert sich nichts. Ihr seit weiterhin über eure Eltern abgesichert aber auch hier gibt es einiges zu beachten.

Dieser Passus steht in den meisten Bedingungen:

Mitversichert ist: ……

die gleichartige gesetzliche Haftpflicht der unverheirateten und nicht in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebenden Kinder (auch Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder) der vorgenannten Personen. Bei volljährigen Kindern jedoch nur, solange sie sich noch in einer Schul- oder unmittelbar anschließenden Berufsausbildung befinden (berufliche Erstausbildung – Lehre und/oder Studium –, auch Bachelor- und unmittelbar  angeschlossene Master-Studiengänge, nicht Referendarzeit, Fortbildungsmaßnahmen und dgl.). Bei Ableistung des Grundwehrdienstes, des freiwilligen Wehrdienstes, des Bundesfreiwilligendienstes oder des freiwilligen sozialen Jahres vor, während oder im Anschluss an die Berufsausbildung bleibt der Versicherungsschutz bestehen.

Bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs mitversichert sind darüber hinaus volljährige, unverheiratete und nicht in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebende Kinder auch dann, wenn sie arbeitslos sind und

• nach der schulischen oder beruflichen Erstausbildung/ dem Studium auf die Einberufung zum Grundwehr- oder Zivildienst warten

• nach der schulischen oder beruflichen Erstausbildung auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz warten.

Mitversichert sind ihre unverheirateten und nicht in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebenden Kinder (auch Stief-, Adoptiv und Pflegekinder), wenn sie Schüler sind und Betriebspraktika absolvieren

Wenn ihr nach der Schulbildung direkt mit dem Studium beginnt oder auf den Studienplatz wartet dürfte es keine Probleme geben. Natürlich ist ein Blick in die Bedingungen der Haftpflichtversicherung unumgänglich.

Falls ihr über eure Eltern nicht mehr mitversichert seid, eine Haftpflichtversicherung kostet um die 50 € im Jahr und sollte mindestens eine Deckungssumme von 3 Mio € haben.

Was macht man wenn der Schadenverursacher keine Haftpflichtversicherung hat?

Einige kennen das Problem. Jemand fügt einem einen Schaden zu aber dieser hat keine private Haftpflichtversicherung, die den Schaden übernehmen könnte.

Was kann man da tun?

Der Verursacher muss den Schaden aus eigener Tasche zahlen. Dieser hat jedoch kein Geld. Auch da muss man nicht auf den Kosten sitzen bleiben, wenn man selber eine Haftpflichtversicherung hat.

Die Forderungsausfalldeckung ist dabei das Zauberwort.

Die Leistungspflicht des Versicherers tritt ein, wenn der Versicherungsnehmer und/ oder die versicherten Personen gemäß gegen den Dritten vor einem deutschen Gericht einen rechtskräftig vollstreckbaren Titel oder ein notarielles Schuldanerkenntnis wegen eines Haftpflichtschadens erwirkt haben und Vollstreckungsversuche erfolglos geblieben sind.

Vollstreckungsversuche gelten als erfolglos, wenn die versicherte Person nachweist, dass

(1) entweder das Zwangsvollstreckungsverfahren (Sach-, Immobiliar oder Forderungspfändung) nicht oder nicht zur vollen Befriedigung

geführt hat oder

(2) eine selbst teilweise Befriedigung aussichtslos erscheint, weil der Schädiger in den letzten drei Jahren die eidesstattliche Versicherung abgegeben hat, das Insolvenzverfahren gegenüber dem Schädiger eröffnet wurde oder er in der örtlichen Schuldnerkartei des Amtsgerichts eingetragen ist.

Es muss also erst alles von einem selber versucht werden um an sein Geld zu kommen, bevor der eigene Versicherer eintritt. Es gibt dabei noch Unterschiede ab welcher Schadenhöhe der Versicherer das übernimmt. Der Versicherungsnehmer ist dabei verpflichtet seine Ansprüche an den Versicherer abzutreten und sich damit einverstanden erklären, dass der vollstreckbare Titel auf den Versicherer umgeschrieben wird. Natürlich gibt es auch Ausschlüsse, z.B. gegen Renten-, Sozial bzw. Sozialhilfeträger wenn diese leistungspflichtig sind.

Man sieht also mal wieder, dass die Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Versicherungen gehört, die man haben sollte.



Hundehaftpflicht-Versicherung: Auch der liebste kann einen Schaden anrichten

Jeder der sich einen Vierbeiner anschafft, sollte sich auf jedenfall mal die Frage stellen:

Was kostet es, wenn der beste Freund des Menschens mal jemanden zwickt oder auf die Straße rennt und einen Unfall verursacht?Dies kann schnell in die tausende gehen. Auch wenn jeder Hundebesitzer von sich sagt, dass sein Hund sowas nie macht und er sowas von lieb ist.

Bsp.

Radfahrer fährt am Hund vorbei, klingelt, Hund erschrickt, rennt hinterher, bellt, beißt dem Radfahrer in die Hose, Radfahrer stürzt und verletzt sich.

Typisches Beispiel was passieren könnte. Wer zahlt jetzt? Ohne Versicherung zahlt jeder aus eigener Tasche. Zum einen den Sachschaden, dem der Radfahrer entstanden ist und zum anderen eventuellen Schadenersatz wenn sich der Radfahrer beim Sturz verletzt.

So und nun kann sich jeder nochmal die Frage stellen, der einen Vierbeiner hat, ob er eine Versicherung braucht.



Versicherungsvergleiche beim versicherungsblogger

Als kleines feature ist es nun auch möglich, beim versicherungsblogger Versicherungsvergleiche anzustellen. Egal ob Haftpflicht, Hausrat oder KFZ. Für alle wichtigen Versicherungen steht ein Formular zur Verfügung.

Viel Spaß beim sparen. Obwohl günstig muss nicht gut sein.

Versicherung für Bauherren und Häuslebauer

Beim Hausbau sind die Gefahrenstellen oft sehr groß und schnell kann es zum Schaden kommen. Verantwortlich ist dafür immer der Grundstückseigentümer, der auch Bauherr ist. Das trifft auch zu, wenn der Bau durch Firmen erfolgt und als Koordinator ein anderer eingesetzt wird. Auch aufgestellte Warnschilder, oder Warnbänder schützen im Schadensfall nicht vor der Haftung.

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Besteht Versicherungsschutz wenn mir der Laptop von der Couch fällt?

Heute erreichte mich die erste Frage. Die ich natürlich auch so schnell wie möglich, hoffe ich jedenfalls, beantwort habe. 🙂

Marco schrieb mir folgendes:

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Was ist die Selbstbeteiligung in der Versicherung

In vielen Versicherungsverträgen ist von Selbstbeteiligung die Rede. Was bedeutet sie und warum gibt es sie?

Die Selbsbeteiligung ist der Anteil der meistens pro Schadenfall vom Versicherungsnehmer selbst zu zahlen ist.

Wählt man einen entsprechenden Tarif aus, wird dadurch auch die Prämie der Versicherung günstiger. Meistens ist dies der Fall in der Haftpflicht- oder Rechtschutzversicherung. Hier kann man in der Regel zwischen 150 Euro oder 250 Euro Selbstbeteiligung wählen.

Eine weitere Selbstbeteiligung die man frei wählen kann spielt in der KfZ-Versicherung eine große Rolle. zum einen kann man in der Teilkasko oder in der Vollkasko eine Selbstbeteiligung wählen um eine möglichst günstige Prämie zu erreichen.

Alles was den Schaden um die Selbstbeteiligung übersteigt ist vom Versicherer zu tragen.

Schadensregulierung bei der DEVK Teil II

Wie wichtig es ist eine private Haftpflichtversicherung zu haben, habe ich ja schon geschrieben.

Nun kam gestern die Rechnung über das Waschbecken, welches ausgetauscht werden musste, weil mir die Parfumflasche beim saubermachen reingefallen ist und dieses einen Riss bekommen hatte. Die Rechnung beläuft sich auf einen „kleinen“ 3-stelligen Betrag den man ohne eine private Haftpflichtversicherung aus eigener Tasche bezahlen muss.

Nun werd ich nachher die Rechnung im Büro der DEVK abgeben, damit der Schaden reguliert werden kann.

Wie kündige ich meine KfZ-Versicherung?

Des Deutschen liebstes Kind ist ja bekanntermaßer das eigene Auto. In einem früheren Artikel bin ich schon einmal auf die Kündigung von Versicherungen eingegangen. Die betraf allerdings mehr die Sach/Haftpflicht-Sparte.

Für das Auto besteht in Deutschland Versicherungspflicht in Form einer Haftpflichtversicherung. Diese ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Darüber hinaus kann man das Auto noch Kasko-versichern. Entweder mit Teilkasko, Vollkasko oder beides.

Da die Prämie für von Versicherer zu Versicherer stark unterschiedlich sind vergleicht man gerne diese um möglichst ein günstiges Angebot zu bekommen.

Es gibt 2 Arten von Kündigungsmöglichkeiten. Zum einen die fristgemäße Stichtagskündigung oder die Kündigung wegen Beitragserhöhung.

fristgemäße Stichtagskündigung:

Die Kündigung erfolgt zum Ende des Versicherungsjahres. Dies ist bei den meisten Versicherern der 31.12. Einige Versicherer haben allerdings auch neue Versicherungsjahre eingeführt. Deshalb lohnt sich ein Blick in den Versicherungsschein um die Kündigungsfrist nicht zu verpassen. Bei der Kündigung zum Jahresende ist der Stichtag für die Absendung des Kündigungsschreibens an die Versicherung stets der 30.11. Wird dieser Termin nicht eingehalten, verlängert sich die Versicherung um ein Jahr.

Sonderkündigung bei Beitragserhöhung:

Eine weitere Möglichkeit von seinem Kündigungsrecht gebrauch zu machen ist, wenn man von seinem Versicherer die Mitteilung erhält, dass ab der nächsten Versicherungsperiode mehr Beitrag zu zahlen ist. Ab Zugang des Schreibens hat man 4 Wochen Zeit um von seinem Sonderkündigungsrecht gebrauch zu machen. Dieses Recht hat man auch, genau wie der Versicherer, wenn man nachen einem Unfall in der Schadenfreiheitsklasse steigt.

Die Kündigung sollte per Einschreiben und Rückschein erfolgen.

Die Meldung der Schadensfreiheitsklasse an die neue Versicherung erfolgt automatisch.


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