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Ist Riester sinnvoll?

Riesterrente,Bluff oder sinnvoll? Allzu oft ist Riester im Verkaufsgespräch dann im Spiel, wenn Geringverdiener eine Altersvorsorge verkauft werden soll. Dann heißt es “Sie bekommen ja dann eine Zulage von 154 EUR pro Jahr und müssen selber nur soundsoviel selber einzahlen”. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Natürlich kommt bei den Zulagen zum Beispiel für Kinder auch ein schöner Betrag zusammen. Nach unserer Auffassung kann sich die Riester auch für Gutverdiener rechnen, denn: Der Clou liegt bei der Riesterrente eigentlich nicht in den Zulagen, sondern in der steuerlichen Absetzbarkeit des Riestervertrages. Das wissen die wenigsten Berater,Verbraucherschützer nehmen es nicht wahr und Kunden werden im unklaren gelassen. Doch sie ist der entscheidende Faktor. Die Berechnung ob sich ein Riestervertrag für sie lohnt ist eine einfache Berechnung:

Wenn Sie sozialversicherungspflichtig sind nehmen Sie von der Lohnabrechnung 12/2012 ihr Jahresbruttoeinkommen. Dies gilt auch für Beamte. Darauf berechnen Sie 4%. Es dürfen maximal 2.100 EUR sein. Dies ist auch der maximale Betrag, den Sie bei der Riesterrente in der Steuererklärung absetzen können. Von den 4% dürfen Sie, um Ihre vollen Riesterzulagen zu bekommen, Ihre Zulagen noch abziehen um den Riester-Eigenbeitrag zu ermitteln. Das ist kein Tippfehler. Der Gesetzgeber hat das einfach so beschlossen, also bitte nicht hinterfragen. Für sich selbst ziehen Sie die Riesterförderung von 154 EUR ab, für jedes Kind 300 EUR und für Kinder die vor 2008 geboren wurden 185 EUR. Der einmalige zusätzliche Zuschuss für Berufseinsteiger unter 25 Jahren beträgt 200 EUR. Den dann verbleibenden Betrag teilen Sie durch 12 und erhalten Ihren Monatsbeitrag. Das ist auch ihr Mindestbeitrag für die Riesterrente.Sie dürfen freiwillig bis 2.100 EUR pro Jahr aufstocken, die Sie steuerlich absetzen können.

Im nächsten Schritt nehmen Sie den errechneten oder gewünschten/Freiwilligen Beitrag und berechnen darauf indem Sie den Betrag mit Ihrem Steuersatz multiplizieren und dann durch 100 teilen den Betrag den Sie an Steuern durch den Riestervertrag circa sparen würden. Wenn dieser größer ist also die Summe Ihrer (siehe oben) Riesterzulagen, ist die Differenz Ihre Steuerersparnis über die Zulagen hinaus, die Sie sowieso immer auf Ihren Vertrag ausgezahlt bekommen und schlichtweg Rendite sind, die Sie nicht selbst verdienen müssen.

Die Riesterrente ist damit nicht nur für Kunden mit Kindern, sondern tatsächlich auch für Gutverdiener ein interessanter steuerlicher Erfolg. Bei entsprechendem Steuersatz kann es sich lohnen, die eigenen Einzahlungen auf den Maximalbetrag zu erhöhen. Natürlich muss in Deutschland alles versteuert werden, die Rente aus Ihrem Riestervertrag also auch. Aber mal ehrlich, glauben Sie, dass Sie in der Rente den gleichen Steuersatz haben werden wie heute? ( Außer Sie haben das 53.Lebensjahr überschritten, dann sollten Sie von einem Riestervertrag ganz absehen.)Vererbbar ist Ihr Riestervertrag an den Ehepartner und kindergeldberechtigte Kinder. Für die Auszahlung Ihrer Riesterrente müssen Sie Ihren Hauptwohnsitz in Deutschland haben. Riester hat also auch die eine oder andere negative Komponente. Steuerlicher Erfolg ist das Eine, Erbschaft und Flexibilität das Andere.

Um einer finanziellen Armut im Alter entgegenzuwirken, stehen Ihnen in der Regel vier Sparmodelle zur Verfügung. Die vier Modelle unterscheiden sich hinsichtlich zwei verschiedener Sparmethoden: Das klassische Rentensparen und das Fondssparen. Wenn Sie sich für die klassische Rentenversicherung interessieren, sparen Sie, indem Sie einen monatlichen Betrag einzahlen und dieser von der Versicherung als Rente zurückgezahlt wird. Das fondsgebundene Sparen ist ähnlich, nur dass die Versicherung das Geld in Fonds anlegt. Auf diesem Weg kann Ihre Rente beträchtlich höher ausfallen, jedoch kann die Rente auch merklich kleiner werden, oder schlimmstenfalls sogar vollständig wegfallen. Zur Bekämpfung der Armut im Alter stehen somit zwei leistungsstarke Systeme zur Verfügung, die der Stützung der gesetzlichen Rente dienen. Welcher Versicherer für Sie am geeignetsten ist, erfahren Sie in unserem unabhängigen Vergleichsrechner.

Gastbeitrag von Bernd Krause (Fachwirt für Finanzberatung (IHK), Planquadrat F GmbH Karlsruhe www.pq-versicherungsmakler.de .

Ununterbrochen versichert – im Schadenfall allein gelassen

Gastbeitrag von schnittker-versicherungsmakler.de

Az.: 8 U 213/11

Bereits am 10. Mai dieses Jahres beschloss das Oberlandesgericht in Celle ein Urteil, das erst kürzlich in entsprechender Größenordnung publik wurde und nun die Runde macht. Der Fall, der geklärt werden musste, ist schnell erzählt:

Nach Jahren wechselte der Kläger seine Wohngebäudeversicherung, um den gleichen Versicherungsschutz zu günstigeren Konditionen zu erhalten. Die Rechnung ging auf – bis ein gutes Jahr später ein Leitungswasserschaden am Kaltwasseranschluss seiner Spülmaschine zutage trat. Der Kläger meldete verständlicherweise seinem neuen Versicherer den Schaden. Der nahm das zur Kenntnis, weigerte sich aber, für den Schaden finanziell aufzukommen. Das Leck könne schon viel eher – das heißt: zu Zeiten, in denen noch der alte Versicherer für den Kläger zuständig war – entstanden sein. Als sich der Kläger daraufhin an seinen alten Versicherer wendete, hörte er die gleiche Begründung nur umgedreht: Der Schaden könne gut und in gerne im Laufe des letzten Jahres eingetreten sein und wurde erst jetzt bemerkt, da Wasser auftritt. Folglich müsse der neue Versicherer einstehen.

Das OLG Celle hatte nun zu entscheiden, welcher der beiden Versicherer den Schaden regulieren müsse. Antwort: keiner von beiden. Es liege beim Versicherten, den genauen Zeitpunkt des Schadeneintritts dem Versicherer mitzuteilen. Erst dann habe er Anspruch auf Leistungen. Was dabei jedoch völlig ignoriert wurde, ist der Fakt, dass Leitungswasserschäden oft nicht exakt datiert werden können, selbst von unabhängigen Gutachtern und Spezialisten nicht. Welche Möglichkeiten soll dann der Versicherte haben, just den Moment abzupassen, in dem eine Leitung leckschlägt, die obendrein durch eine Wand verläuft?

Eben diese Frage macht das Urteil so brisant und diskussionswürdig. Beinahe als „unmoralisch“ kann es bezeichnet werden, wenn man sich zudem bewusst macht, dass hier ein Versicherter über Jahrzehnte Beiträge zahlte, um im Schadenfall dennoch allein dazustehen. Mag das Urteil aus versicherungsrechtlicher Sicht zwar korrekt sein, hat es doch eine denkbar falsche Signalwirkung. Hier wurde stur auf der Beweispflicht des Versicherten beharrt, welcher er machtlos gegenüberstand und die so zu einer Beweislast wurde. Umso notwendiger ist nunmehr, nach Lösungsansätzen für Versicherungslücken dieser Art zu suchen. Neue Vertragsklauseln, die eine Nachhaftung des alten Versicherers oder eine Übernahme auch unbekannter Schäden durch den neuen Versicherer regeln, sind beispielsweise denkbar und müssen diskutiert werden.

Und die Versicherer? Die haben im Zuge des Urteils nicht gerade positive Eigenwerbung betrieben. Anstatt den Schwarzen Peter jeweils dem Anderen zuzuschieben, hätten sie gut daran getan, gemeinsam für den Schaden aufzukommen. So aber verpassten sie die Chance, sich nicht nur als mandantenfreundliche Unternehmen zu inszenieren, sondern sich tatsächlich als solches zu präsentieren.

Die Schutzgarantie von Schutzklick – Schutz für dein bestes Stück

Gastbeitrag von schutzklick.de

Einen günstigen Versicherungsschutz für elektronische Geräte können Kunden ab sofort auf www.schutzklick.de erwerben

Heutzutage ist fast jeder im Besitz von mindestens einem elektronischen Gerät. Die kleinen Alleskönner sind längst Bestandteil unseres Alltags. Es ist kein Wunder, dass man sie bei ihrer Kompaktheit gerne immer und überall mitnimmt. Ob in der U-Bahn, auf dem Weg zur Arbeit oder draußen im Park. Leider birgt dies aber auch einige Gefahren, denn so können die elektronischen Geräte schnell zu Schaden kommen.

Der Bedarf an unkomplizierten Produktversicherungen, die man online abschließen kann, wächst. Ist ein Gerät zu Schaden gekommen, stellt dies für Verbraucher oft ein großes Ärgernis da, denn oft sind Versicherungen und Reparaturservices sehr teuer oder der Vertragsabschluss gestaltet sich als langwierig und kompliziert. Deswegen entscheiden sich nicht wenige gleich für ein neues Gerät. Das Modell von Schutzklick setzt genau an diesem Punkt an und bietet Endverbrauchern eine kostengünstige Versicherung. Damit können einzelne Produkte ganz einfach versichert und im Schadensfall repariert werden.

Das Unternehmen Schutzklick arbeitet nach einem neuartigen, für Versicherungen untypischem Schema: Keine komplizierten Antragsmodelle, sondern bloß zwei Datenwerte (E-Mail-Adresse und Produktseriennummer) sind für den Abschluss der Versicherung nötig. Dadurch werden die Verwaltungskosten minimiert, was dem Kunden als Kostenersparnis zugute kommt. Da Schutzklick seinen Kunden die bestmögliche Qualität bieten will, arbeitet das Berliner Start-Up mit verschiedenen renommierten Versicherungen, wie beispielsweise der R+V Versicherung zusammen, sowie verfügt über diverse Kooperationen mit namhaften Elektronik-Shops.

So kann ein Kunde das Produkt, das er in einem der kooperierenden Online-Partner-Shops erworben hat, bequem auch gleichzeitig mit der Schutzgarantie versorgen. Doch auch Produkte, die er nicht online, sondern an anderer Stelle erworben hat, kann er ganz einfach auf der Website (www.schutzklick.de) versichern lassen.

Ist der Vertrag abgeschlossen, deckt die Schutzgarantie selbst Schäden ab, die über die herkömmliche Garantie hinausgehen. Darunter fallen beispielsweise Flüssigkeitsschäden, Displaybrüche, Bedienungsfehler, Kurzschluss oder Vandalismus.

Tarifwechsel innerhalb der Privaten Krankenversicherung

Auch in der privaten Krankenversicherung steigen die Beiträge alljährlich weiter an. Per Gesetz ist ein Wechselrecht verankert, welches erlaubt, dass der Versicherte in einen günstigeren Tarif innerhalb der eigenen Absicherung wechseln kann. Denn dies kann dem Versicherten zweifelsohne bis zu einigen Hundert Euro im Monat einsparen.

Grundsätzlich hat jeder Versicherte das Recht, in einen anderen Tarif zu wechseln, dem die ursprüngliche Absicherung zu teuer wird. Die Bedingung allerdings ist hierbei, dass der Versicherungsschutz gleichwertig sein muss. Dies bedeutet, wenn beispielsweise Zahnbehandlungen oder Kuren im bisherigen Tarif abgedeckt sind, muss der neue und günstigere Tarif diese Leistungen ebenfalls beinhalten. Ebenso bleiben alle Rechte, die sich aus der Versicherung ergeben, erhalten. Bei einer anstehenden Beitragserhöhung ist die Versicherungsgesellschaft gesetzlich dazu verpflichtet, seine Versicherten auf das Recht eines Tarifwechsels schriftlich hinzuweisen. Versicherte, die bereits das 60. Lebensjahr vollendet haben, haben das Recht darauf, für sie geeignete und günstigere Tarife benannt zu bekommen.

Ebenso haben Privatversicherte das Recht darauf, mit ihrem eigentlichen Gesundheitszustand eingestuft zu werden. Beinhaltet der neue Tarif zusätzliche Leistungen, darf nur dafür eine erneute Gesundheitsprüfung verlangt werden. Ebenso darf dann gegebenenfalls auch nur für die Mehrleistung ein Risikozuschlag sowie eine Wartezeit verlangt werden. Maßgeblich ist dann der Gesundheitszustand zu dem Zeitpunkt des Wechsels in die günstigere Absicherung. Sollte sich der Tarif jedoch dadurch wieder soweit verteuern, dass er den ursprünglichen Tarif erreicht oder gar übersteigt, hat der Versicherte zweifelsohne das Recht, auf einen Leistungsausschluss zu bestehen.

Dennoch sperren sich die Versicherer häufig dagegen, ihren Versicherten dieses Recht einzuräumen, sondern versuchen vielmehr, eine höhere Selbstbeteiligung oder die Streichung von Leistungen innerhalb des ursprünglichen Tarifs vorzuschlagen. Denn die Versicherten erfahren nicht zwingend etwas über das ihnen zustehende Recht. Hierauf muss sich der Privatversicherte aber keineswegs einlassen. Vielfach ist es dann hilfreich, den Versicherer auf die gesetzlichen Vorgaben hinzuweisen oder sich möglicherweise bei einem Experten entsprechend Hilfe zu holen, damit der Tarifwechsel durchgeführt werden kann.

Zu einer anderen Versicherungsgesellschaft zu wechseln, ist jedoch nicht anzuraten, denn somit würde der Versicherte alle Altersrückstellungen, die er bisher aus den Zahlungen seiner Beiträge bilden konnte, verlieren. Eine Mitnahme der Rückstellungen zu einem anderen Versicherer ist nur möglich, wenn der Vertrag nach dem 01.01.2009 geschlossen wurde.

 

Gastbeitrag beim Versicherungsblogger

Gastbeiträge sind, wie ich finde eine gute Möglichkeit um auch anderen die Möglichkeit zu bieten sich zu äußern.

Wer gerne seine eigenen Erfahrungen (egal ob positiv oder negativ) mit Versicherungen, Maklern oder Versicherungsprodukten gemacht hat kann dies gerne beim Versicherungsblogger tun.

Natürlich müssen dafür ein paar Spielregeln her:

Der Artikel sollte sachlich, nicht beleidigend sein, nicht gegen deutsches Recht verstoßen und schon mehr beiinhalten als nur „die Hausrat der …Versicherung ist doof“ Eine Veröffentlichung behalte ich mir vor.

Eure Gastbeiträge könnt ihr senden an

gastbeitrag@versicherungsblogger.com

Ich bin gespannt!