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Wie kündige ich meine Versicherung?

Wer sich mit dem Thema Kündigung und Versicherung nicht so auskennt fragt sich im Fall der Fälle wie er am besten seine Versicherung kündigen kann. Es gibt ja unterschiedliche Situationen in denen man sich mit dem Thema beschäftigen muss. Sei es, dass die Prämie zu hoch ist und man etwas günstigeres gefunden hat oder das zu versichernde Risiko existiert nicht mehr.

Wie kündigt man also am besten?

Ich gehe jetzt mal ausschließlich auf die Kompositensparte ein, also unter anderem Hausratversicherung, private Haftpflichtversicherung oder Unfallversicherung.

Diese Sparte hat in der Regel eine feste Laufzeit von 1, 3 oder 5 Jahren.
In den AVB (Allgemeine Versicherungsbedingungen) oder AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) ist geregelt wie die Kündigung erfolgen muss und welche Kündigungsfrist dabei einzuhalten ist.

Die Kündigung muss entweder schriftlich oder kann unter anderem auch in Textform erfolgen.

Die Schriftform ist im §126 BGB und die Textform im §126b BGB geregelt.

Ein weiterer Punkt ist die Kündigungsfrist, die es zu beachten gilt. Sie beträgt in den meisten Fällen  1- oder 3 Monate zum Ablauf des Versicherungjahres.

Wann ist der nächstmögliche Kündigungstermin?

Im Versicherungsschein steht die Versicherungsdauer. Durch die Änderung des VVG können Verträge mit einer von Laufzeit von mehr wie 3 Jahren bereits zum Ablauf des dritten Jahres oder jedes darauf folgenden Jahres gekündigt werden.

Bsp.:
Versicherungsbeginn: 15.01.2010
Versicherungsdauer: 5 Jahre
nächstmöglicher Kündigungstermin 15.01.2013

Jetzt dürfte es mit der fristgemäßen Kündigung keine Probleme mehr geben. Falls doch dann gerne in den Kommentaren schreiben.

Viele Grüße

Was bedeutet Unterversicherungsverzicht?

Unterversicherungsverzicht in der Hausratversicherung bedeutet, dass im Schadensfall nicht geprüft wird, ob eine Unterversicherung vorliegt. Somit werden im Schadensfall keine Kürzungen vorgenommen und als maximale Entschädigung die vereinbarte Versicherungssumme gezahlt.

Bei der Hausratversicherung gehen die Versicherer davon aus das der Wert pro Quadratmeter eine bestimmte Summe x beträgt. Sagen wir mal 600 Euro pro Quadratmeter.

Nun hat Ihre Wohnung 60 qm. Um einen Unterversicherungsverzicht zu vereinbaren müsste die Versicherungssumme 36.000 Euro betragen.

Wenn Sie jetzt aber nur eine Versicherungssumme von 18.000 Euro vereinbart haben kommt es zu einer Unterversicherung.

Wenn es zu einem Schaden kommt, der 10.000 euro beträgt, bekommen Sie nur 5.000 Euro ersetzt. Denn es ist nur der halbe Wert Ihres Hausrats versichert.

Falls Sie aber in Ihrer 60 qm Wohnung teurer eingerichtet sind, sollte auf jeden Fall eine entsprechend höhere Versicherungssumme gewählt werden. Denn die gewählte Versicherungssumme stellt die maximale Entschädigung dar.



Allmählichkeitsschäden in der Haftpflichtversicherung

Ausgeschlossen sind Haftpflichtansprüche aus Sachschäden, die nicht durch spontane, sondern durch allmähliche Einwirkung der Temperatur, von Gasen, Dämpfen, Rauch, Feuchtigkeit oder von Niederschlägen entstehen.

Unter den Begriff Niederschläge fallen auch Rauch, Ruß, Staub. Dem Begriff Feuchtigkeit sind auch andere Flüssigkeiten als Wasser, z. B. auch Mineralöl zuzuordnen.
Beispiele:

  • Durchfeuchtung von Wänden durch eine ständig leckende Wasserleitung;
  • Verkohlen von Holz durch längere Hitze (ohne Brand)



Ich muss mich beschweren!

In den meisten Fällen hat man ja keine Probleme mit seiner Versicherung. Was macht man aber wenn man zum Beispiel einen Schaden hat und meint dieser wurde nicht richtig reguliert oder man kommt in seiner Angelegenheit nicht weiter?

Normalerweise reicht ja ein nettes Schreiben an seinen Versicherer damit die Sache aus der Welt kommt. Wenn dies nicht der Fall ist gibt es die Möglichkeit sich an den Versicherungsombudsmann zu wenden.

Der Versicherungsombudsmann hilft unbürokratisch weiter. Er nimmt die Beschwerde des Kunden entgegen, führt aber keine Rechtsberatung durch.

Der Versicherer wird um eine Stellungnahme gebeten in der er noch einmal seine eigene Entscheidung überprüfen kann.

Zum Abschluss prüft der Versicherungsombudsmann ob die Ansprüche gerechtfertigt sind oder ob der Versicherer korrekt gehandelt hat. In jedem Fall teilt er dann dem Beschwerdeführer seine Entscheidung mit. Die Entscheidung des Versicherungsombudsmanns ist für den Versicherer bis zu 10.000 € bindend.

Was bedeutet der Mitwirkungsanteil von Krankheiten?

Der Mitwirkungsanteil legt fest, ab welchem Grad der Behinderung eine Vorerkrankung bei der Feststellung des Invaliditätsgrades überhaupt mindernd berücksichtigt wird. Ein höherer Mitwirkungsanteil bedeutet also, dass Vorerkrankungen weniger oft zu Leistungsminderungen oder gar zu gänzlichem Leistungsausschluss führen.



Was passiert nach dem Urteil des EuGH?

Viele Versicherte fragen sich jetzt was nach dem Urteil mit ihrer Versicherung passiert. Wird sie teurer oder günstiger???

Welche Versicherungen sind denn unter anderem davon betroffen und warum?

KfZ-Versicherungen: statistisch gesehen haben Frauen weniger unfälle im straßenverkehr

Rentenversicherungen: Wegen der längeren Lebensdauer bekommen Frauen im Schnitt länger Rente als Männer.

Private Krankenversicherung: Frauen leben länger und verursachen mehr Kosten (u. a. bei Schwangerschaft und Entbindung).

Risiko-Lebensversicherungen: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann während der Vertragslaufzeit stirbt, ist höher als bei Frauen.

Ausgeschlossen von der Regelung bleiben die Sach- und Haftpflichtversicherung. Für die Hausratversicherung und der privaten Haftpflichtversicherung ändert sich also nichts.

Gutachterkosten trägt der Unfallverursacher

Das Amtsgericht Nürnberg (Az. 31 C 8164/10) entschied, wenn man als Beschuldigter die alleinige Haftung an einem Verkehrsunfall zugesprochen bekommt, dass dessen Versicherung auch die gegnerischen Sachverständigenkosten zu tragen hat.

Es sei dem Unfallgeschädigten nicht zuzumuten sich mehrere Vergleiche einzuholen und somit ein kostengünstiges Gutachten zu erhalten.

Versicherungen müssen Unisex-Tarife anbieten

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die Versicherungen einheitliche Tarife für Frauen und Männer anbieten müssen. (C-236/09). Dieser sieht darin eine Diskriminierung. Die Assekuranzen haben nun bis Ende des nächsten Jahres Zeit, die Tarife anzupassen.

In welchen Versicherungssparten gibt es beispielsweise Unisex-Tarife?

  • Lebensversicherung
  • KfZ-Versicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • private Rentenversicherung

komplette Urteil