Archiv der Kategorie: Allgemein

E10 Versicherung von Shell

Shell wirbt ja seit neusten mit einer kostenlosen Versicherung beim Tanken von 30 Litern Super E10, damit Schäden die durch E10 enstehen versichert sind.

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Tarifverhandlung 2011 – 1. Verhandlungsrunde

Am 28.03.2011 fand in Wiesbaden die erste Verhandlungsrunde statt.

Die Arbeitgeber haben kein Gehaltsangebot vorgelegt und bezeichneten gleichzeitig die Gehaltsforderung der ver.di-Tarifkommision als vollkommen unrealistisch und völlig überzogen.

Na das kann ja was werden.

Was denkt ihr darüber?

Tarifverhandlung 2011 – noch 2 Tage

Langsam kann man ja die Stunden zählen, bis die Tarifverhandlungen für Versicherungsbeschäftigten los geht. Was ver.di fordert kann man nochmal kurz hier nachlesen.

Die Verhandlungen führt die Dipl.-Pädagogin Beate Mensch. Wir dürfen gespannt sein.

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Versicherungsschein verloren! und nun?




Was passiert eigentlich wenn man seinen Versicherungsschein nicht findet. Dieser wird ja gebraucht um die Versicherungsleistung in Empfang zu nehmen z.B. bei einem Sterbefall.

Gemäß § 3 Abs. 3 VVG  kann der Versicherungsnehmer vom Versicherer die Ausstellung eines neuen Versicherungsscheins verlangen.

Am besten man ruft bei seinem Versicherer an oder schickt eine kurze E-Mail und bittet um Zusendung einer Kraftloserklärung oder auch Verlusterklärung genannt. Mit dieser bestätigt man, dass man nicht mehr im Besitz des Versicherungsscheins ist. Der Versicherer kann den neuen Versicherungsschein oder Ersatzversicherungsschein erst nach Rücksendung der Verlusterklärung ausstellen. Vorher ist er dazu nicht verpflichtet.

Sollten für die Ausstellung des Versicherungsscheins Kosten anfallen, sind diese theoretisch vom Versicherungsnehmer zu tragen. Ich kenne aber selbst kein Unternehmen, bei dem dies so ist.

Sterbefall – und nun?

Leider trifft es jeden Angehörigen, dass ein geliebter Mensch stirbt.

Ich hoffe, ich kann Ihnen ein paar hilfreiche Tipps geben wie jetzt in Bezug auf die Auszahlung der Versicherungssumme weitergeht.

Die meisten Versicherer benötigen folgende Unterlagen:

  • Sterbeurkunde (Kopie reicht in der Regel aus)
  • Original-Versicherungsschein
  • Angaben zur Todesursache
  • Auszahlungskonto

Im Versicherungsschein ist zudem die bezugsberechtigte Person im Todesfall bennant. Diese ist berechtigt die Leistung in Empfang zu nehmen. Ist keine bezugsberechtigte Person bennant, wird in den meisten Fällen an den Inhaber des Versicherungsscheins gezahlt. Dies ist allerdings abhängig von der Höhe der Leistung. Sollte der Original-Versicherungsschein nicht mehr aufzufinden sein, erhält man eine Verlusterklärung. Sind die vollständigen Unterlagen beim Versicherer eingereicht, wird die Leistung ausgezahlt.

Ich muss mich beschweren!

In den meisten Fällen hat man ja keine Probleme mit seiner Versicherung. Was macht man aber wenn man zum Beispiel einen Schaden hat und meint dieser wurde nicht richtig reguliert oder man kommt in seiner Angelegenheit nicht weiter?

Normalerweise reicht ja ein nettes Schreiben an seinen Versicherer damit die Sache aus der Welt kommt. Wenn dies nicht der Fall ist gibt es die Möglichkeit sich an den Versicherungsombudsmann zu wenden.

Der Versicherungsombudsmann hilft unbürokratisch weiter. Er nimmt die Beschwerde des Kunden entgegen, führt aber keine Rechtsberatung durch.

Der Versicherer wird um eine Stellungnahme gebeten in der er noch einmal seine eigene Entscheidung überprüfen kann.

Zum Abschluss prüft der Versicherungsombudsmann ob die Ansprüche gerechtfertigt sind oder ob der Versicherer korrekt gehandelt hat. In jedem Fall teilt er dann dem Beschwerdeführer seine Entscheidung mit. Die Entscheidung des Versicherungsombudsmanns ist für den Versicherer bis zu 10.000 € bindend.

Was passiert nach dem Urteil des EuGH?

Viele Versicherte fragen sich jetzt was nach dem Urteil mit ihrer Versicherung passiert. Wird sie teurer oder günstiger???

Welche Versicherungen sind denn unter anderem davon betroffen und warum?

KfZ-Versicherungen: statistisch gesehen haben Frauen weniger unfälle im straßenverkehr

Rentenversicherungen: Wegen der längeren Lebensdauer bekommen Frauen im Schnitt länger Rente als Männer.

Private Krankenversicherung: Frauen leben länger und verursachen mehr Kosten (u. a. bei Schwangerschaft und Entbindung).

Risiko-Lebensversicherungen: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann während der Vertragslaufzeit stirbt, ist höher als bei Frauen.

Ausgeschlossen von der Regelung bleiben die Sach- und Haftpflichtversicherung. Für die Hausratversicherung und der privaten Haftpflichtversicherung ändert sich also nichts.