Link 10 vom Versicherungsblogger

Mal wieder ein kleiner Überblick über interessante Themen:

Schönes Wochenende!

Versicherte haben auch Pflichten

Wenn der Nachwuchs mit Mamas Auto fährt

Wie Sie sich richtig versichern

Kein Versicherungs-Tarifwechsel nach Geschlechtsumwandlung

Richtig versichert im Mittelstand

Mann betrügt Versicherung mit fingierten Unfällen

Unisex geht in die Endphase – Jetzt abschließen?

Bald ist es soweit. Dann dürfen die Versicherer keine Unterscheidung vornehmen, was das Geschlecht anbelangt. Dann muss die Versicherung für Mann und Frau gleich viel kosten. So hat es der Europäische Gerichtshof entschieden. Sollte man jetzt noch schnell eine Versicherung abschließen, weil es könnte ja teurer werden nächstes Jahr?

Wird es auch. Nun aber nicht voreilig handeln. Wer eine Versicherung braucht, kann noch bares Geld sparen. Allerdings sollte man die Tarife genau unter die Lupe nehmen.

Wo wirds für Männer teurer?
 
Private Krankenversicherung
Berufsunfähigkeitsversicherung
Private Rentenversicherung
 
Wo wird für Frauen teurer?
 
Risikolebensversicherung
Autoversicherung

Tolle Linkanfrage

Ohne Worte – landet gleich im Spamordner. Die Adresse sowie der Name wurde durch ___ ersetzt, kann aber leicht ergoogelt werden 🙂

Guten Morgen,

ich bin der Gründer von ___.de, dem beliebten lokalen
Branchenverzeichnis, das Benutzern, Firmen und Geschäftsleuten einen kostenlosen
Service bietet. ___.de erlaubt es den Benutzern, die Dienstleistungen, die
sie in ihrer Umgebung suchen, einfach zu finden. Dies ist unserer umfangreichen
Datenbank mit mehr als 2 Millionen eingetragenen Unternehmen in Deutschland zu
verdanken.

Daher möchte ich Sie fragen, ob Sie auf versicherungsblogger.com einen Link zu
___ setzen könnten.

Wie Sie ersehen können, bietet ___ einen sehr nützlichen Dienst an: mit
dem Link zu unserer Webseite können Sie Ihren Benutzern einen zusätzlichen
Service liefern. Mehr als 1,5 Millionen Besucher benutzen jeden Monat
___.de, um Unternehmen zu erreichen und Stellenangebote online zu
finden.

Könnten Sie bitte den Link zu ___ hinzufügen?

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Zusage und Ihre Mitarbeit.

Mit freundlichen Grüßen,
NamevomAbsender

Das Aquarium richtig versichern

Der Besitz und Gebrauch eines Aquariums ist keine günstige Angelegenheit. Ich hatte selbst mal eins, zwar nur mit ein paar Guppys, Neons und ein paar Knutschis, typisches 60L-Becken was es mal im Baummarkt im Angebot gab. Jeder Besitzer eines Aquariums hat sich deshalb bestimmt schon mal die Frage gestellt. Wer zahlt den Schaden, wenn das Aquarium mal einen Riss hat, Wasser austritt und man die Fische und Pflanzen „entsorgen“ kann? Wer zahlt den Schaden, wenn durch das ausgetretene Wasser Gegenstände beschädigt werden oder unbrauchbar sind?

Ein Blick in die Bedingungen der Hausratversicherung kann einem weiterhelfen.

Unter dem Punkt Leitungswasser sollte man nach Aquarium schauen

„Der Versicherer leistet Entschädigung für versicherte Sachen, die durch bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser zerstört oder beschädigt werden oder abhandenkommen. Das Leitungswasser muss aus Rohren der Wasserversorgung (Zu- und Ableitungen)……Aquarien ausgetreten sein“

Somit wären schon einmal Schäden die durch das Wasser entstanden sind abgedeckt. Wichtig zu beachten ist, das Schäden die durch einen umgestürzten Wassereimer entstehen nicht versichert sind.

Jetzt bleiben aber noch das beschädigte Aquarium und dessen Inhalt.

Hier hilft einem nur die Glasversicherung, die es entweder einzeln aber auch als Zusatzbausstein zur Hausratversicherung gibt.

Auch hier kann nur ein Blick in die Bedingungen weiterhelfen. In den meisten Fällen steht es unter dem Punkt: „Versicherte Sachen“

Versicherungsfall:

 …..werden versicherte Sachen, die durch Bruch (Zerbrechen) zerstört oder beschädigt werden, entschädigt.

 Bsp:

Versichert sind die im Versicherungsschein bezeichneten

a) fertig eingesetzten oder montierten Scheiben, Platten und Spiegel aus Glas sowie Plexiglas,

b) künstlerisch bearbeiteten Scheiben, Platten und Spiegel aus Glas sowie Plexiglas,

c) Cerankochfelder, Aquarien, Terrarien und Paludarien.

Somit wäre auch das Aquarium an sich versichert.

Was ist aber mit dem Inhalt. Pflanzen und auch die Fische machen den meiner Meinung nach größten Kostenfaktor aus.

Hier konnte ich jetzt nur den Ausschluss vom Versicherungsschutz finden, das Schäden am Inhalt eines Aquariums, die als Folge daraus entstehen, dass Wasser aus dem Aquarium ausgetreten ist.

Fazit: Das beste ist, dass jeder Aquarienbesitzer bei seiner Versicherung oder seinem Vertreter nachfragt, dass sein Aquarium und der Inhalt dessen optimal geschützt ist.

Kann ich in meiner Erdgeschosswohnung die Fenster offen lassen?

Ich hatte neulich ein interessantes Telefonat. Eine Versicherungsnehmerin wollte wissen, wie es um ihren Versicherungsschutz bestellt ist. Sie zieht demnächst in eine Erdgeschosswohnung. Was in der Hausratversicherung abgedeckt ist, habe ich bereits schon mal niedergeschrieben.



Der Versicherer leistet Entschädigung für versicherte Sachen, die durch

a) Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion, Anprall oder Absturz eines

Luftfahrzeuges, seiner Teile oder seiner Ladung,

b) Einbruchdiebstahl, Vandalismus nach einem Einbruch sowie Raub

oder den Versuch einer solchen Tat,

c) Leitungswasser,

d) Sturm, Hagel

zerstört oder beschädigt werden oder infolgedessen abhandenkommen.

Nun hatte sie die Frage: Kann ich denn die Fenster offen (angekippt) lassen, wenn ich zur Arbeit fahre?

Klare Antwort: Nein

Dabei handelt es sich um eine grobe Fahrlässigkeit, wonach der Versicherer im Schadenfall leistungsfrei wäre. Allerdings sieht das VVG (Versicherungsvertragsgesetz) ab 2008 vor, dass ein grob fahrlässig verursachter Schaden anteilig zu ersetzen ist.

Dies ist in den §§ 28, 81 Abs.2 VVG geregelt:

 § 28 Verletzung einer vertraglichen Obliegenheit

(1) Bei Verletzung einer vertraglichen Obliegenheit, die vom Versicherungsnehmer vor Eintritt des Versicherungsfalles gegenüber dem Versicherer zu erfüllen ist, kann der Versicherer den Vertrag innerhalb eines Monats, nachdem er von der Verletzung Kenntnis erlangt hat, ohne Einhaltung einer Frist kündigen, es sei denn, die Verletzung beruht nicht auf Vorsatz oder auf grober Fahrlässigkeit.

(2) Bestimmt der Vertrag, dass der Versicherer bei Verletzung einer vom Versicherungsnehmer zu erfüllenden vertraglichen Obliegenheit nicht zurLeistungverpflichtet ist, ist er leistungsfrei, wenn der Versicherungsnehmer die Obliegenheit vorsätzlich verletzt hat. Im Fall einer grob fahrlässigen Verletzung der Obliegenheit ist der Versicherer berechtigt, seineLeistungin einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers entsprechenden Verhältnis zu kürzen; die Beweislast für das Nichtvorliegen einer groben Fahrlässigkeit trägt der Versicherungsnehmer.

(3) Abweichend von Absatz 2 ist der Versicherer zurLeistungverpflichtet, soweit die Verletzung der Obliegenheit weder für den Eintritt oder die Feststellung des Versicherungsfalles noch für die Feststellung oder den Umfang derLeistungspflicht des Versicherers ursächlich ist. Satz 1 gilt nicht, wenn der Versicherungsnehmer die Obliegenheit arglistig verletzt hat.

(4) Die vollständige oder teilweiseLeistungsfreiheit des Versicherers nach Absatz 2 hat bei Verletzung einer nach Eintritt des Versicherungsfalles bestehenden Auskunfts- oder Aufklärungsobliegenheit zur Voraussetzung, dass der Versicherer den Versicherungsnehmer durch gesonderte Mitteilung in Textform auf diese Rechtsfolge hingewiesen hat.

(5) Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer bei Verletzung einer vertraglichen Obliegenheit zum Rücktritt berechtigt ist, ist unwirksam.

§ 81 Herbeiführung des Versicherungsfalles

(1) Der Versicherer ist nicht zurLeistungverpflichtet, wenn der Versicherungsnehmer vorsätzlich den Versicherungsfall herbeiführt.

(2) Führt der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall grob fahrlässig herbei, ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers entsprechenden Verhältnis zu kürzen.

Nun gab es aber auch, wie bekanntlich für fast alles, Urteile in denen es um genau solche Sachverhalte geht. Diese sind unterschiedlich entschieden worden. Es kommt nämlich immer auf die Situation an. Wie lange war man weg? Zu welcher Zeit ist es passiert?

Sollte es trotzdem zu einem Schaden kommen, sollte man seinen Versicherer, wenn er nach der Kippstellung der Fenster fragt, wahrheitsgemäß antworten. Der Versicherer kann nämlich Leistungfrei werden, auch wenn einem an einem gekippten Fenster nichts vorzuwerfen ist aber man bei der Frage nicht wahrheitsgemäß geantwortet hat. Oberlandesgericht Düsseldorf am 08.04.2008 entschieden (Az. I-4 U 144/07)

Bsp. 

Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vom 4. Dezember 1998 – 20 U 149/98

LG Düsseldorf, AZ. 11 O 205/06

Fazit: Auch wenn es überspitzt klingt. Immer schön Fenster schließen und auch die Tür abschließen, auch wenn man nur kurz einkaufen geht oder den Müll wegbringt. Man weiß nie was dazwischen kommt.

Lawblog kooperiert mit der ARAG

Der bloggende Rechtsanwalt Udo Vetter, dessen Blog ich schon seit Jahren verfolge, hat sich einen neuen Partner für seinen lawblog an Land geholt. Es ist die ARAG.

Ich finde es spannend, wie diese Partnerschaft in Zukunft aussehen wird. Es soll ja alles so bleiben wie es ist und die Artikel sollen auch besonders gekennzeichnet werden. Die ersten Kommentare lassen vermuten, dass es bei einigen nicht so gut ankommt. Ich sag mal: „abwarten und Tee trinken“. Vielleicht sind ja doch einige interessante Beiträge dabei.

Die Schutzgarantie von Schutzklick – Schutz für dein bestes Stück

Gastbeitrag von schutzklick.de

Einen günstigen Versicherungsschutz für elektronische Geräte können Kunden ab sofort auf www.schutzklick.de erwerben

Heutzutage ist fast jeder im Besitz von mindestens einem elektronischen Gerät. Die kleinen Alleskönner sind längst Bestandteil unseres Alltags. Es ist kein Wunder, dass man sie bei ihrer Kompaktheit gerne immer und überall mitnimmt. Ob in der U-Bahn, auf dem Weg zur Arbeit oder draußen im Park. Leider birgt dies aber auch einige Gefahren, denn so können die elektronischen Geräte schnell zu Schaden kommen.

Der Bedarf an unkomplizierten Produktversicherungen, die man online abschließen kann, wächst. Ist ein Gerät zu Schaden gekommen, stellt dies für Verbraucher oft ein großes Ärgernis da, denn oft sind Versicherungen und Reparaturservices sehr teuer oder der Vertragsabschluss gestaltet sich als langwierig und kompliziert. Deswegen entscheiden sich nicht wenige gleich für ein neues Gerät. Das Modell von Schutzklick setzt genau an diesem Punkt an und bietet Endverbrauchern eine kostengünstige Versicherung. Damit können einzelne Produkte ganz einfach versichert und im Schadensfall repariert werden.

Das Unternehmen Schutzklick arbeitet nach einem neuartigen, für Versicherungen untypischem Schema: Keine komplizierten Antragsmodelle, sondern bloß zwei Datenwerte (E-Mail-Adresse und Produktseriennummer) sind für den Abschluss der Versicherung nötig. Dadurch werden die Verwaltungskosten minimiert, was dem Kunden als Kostenersparnis zugute kommt. Da Schutzklick seinen Kunden die bestmögliche Qualität bieten will, arbeitet das Berliner Start-Up mit verschiedenen renommierten Versicherungen, wie beispielsweise der R+V Versicherung zusammen, sowie verfügt über diverse Kooperationen mit namhaften Elektronik-Shops.

So kann ein Kunde das Produkt, das er in einem der kooperierenden Online-Partner-Shops erworben hat, bequem auch gleichzeitig mit der Schutzgarantie versorgen. Doch auch Produkte, die er nicht online, sondern an anderer Stelle erworben hat, kann er ganz einfach auf der Website (www.schutzklick.de) versichern lassen.

Ist der Vertrag abgeschlossen, deckt die Schutzgarantie selbst Schäden ab, die über die herkömmliche Garantie hinausgehen. Darunter fallen beispielsweise Flüssigkeitsschäden, Displaybrüche, Bedienungsfehler, Kurzschluss oder Vandalismus.

Das beste aus Kündigungen II

Heute gab es mal wieder etwas zu schmunzeln.

Es ging um eine Tierhalterhaftpflichversicherung. Diese sollte aufgehoben werden weil das Tier verstorben ist.

Sinngemäß stand im Kündigungsschreiben:

„Hiermit kündige ich meine obige Versicherung, da mein Hund nach 16 Jahren, 8 Monaten und 22 Tagen gestorben ist.“

Klar für den Besitzer bricht eine kleine Welt zusammen, gerade weil das Tier in dieser langen Zeit wie ein Familienangehöriger geliebt wird aber leicht geschmunzelt haben wir dann doch.