Gastbeitrag beim Versicherungsblogger

Gastbeiträge sind, wie ich finde eine gute Möglichkeit um auch anderen die Möglichkeit zu bieten sich zu äußern.

Wer gerne seine eigenen Erfahrungen (egal ob positiv oder negativ) mit Versicherungen, Maklern oder Versicherungsprodukten gemacht hat kann dies gerne beim Versicherungsblogger tun.

Natürlich müssen dafür ein paar Spielregeln her:

Der Artikel sollte sachlich, nicht beleidigend sein, nicht gegen deutsches Recht verstoßen und schon mehr beiinhalten als nur „die Hausrat der …Versicherung ist doof“ Eine Veröffentlichung behalte ich mir vor.

Eure Gastbeiträge könnt ihr senden an

gastbeitrag@versicherungsblogger.com

Ich bin gespannt!

Beratungspflicht des Versicherers

Die Reform des VVG (Versicherungsvertragsgesetz) sollte vor allem einen besseren „Verbraucherschutz“ bewirken.

Ziel soll sein den Versicherungsnehmer sachgerecht zu informieren und aufzuklären.

Wichtiger Bestandteil ist der

§6 VVG – Beratung des Versicherungsnehmers

(1) Der Versicherer hat den Versicherungsnehmer, soweit nach der Schwierigkeit, die angebotene Versicherung zu beurteilen, oder der Person des Versicherungsnehmers und dessen Situation hierfür Anlass besteht, nach seinen Wünschen und Bedürfnissen zu befragen und, auch unter Berücksichtigung eines angemessenen Verhältnisses zwischen Beratungsaufwand und der vom Versicherungsnehmer zu zahlenden Prämien, zu beraten sowie die Gründe für jeden zu einer bestimmten Versicherung erteilten Rat anzugeben. Er hat dies unter Berücksichtigung der Komplexität des angebotenen Versicherungsvertrags zu dokumentieren.

(2) Der Versicherer hat dem Versicherungsnehmer den erteilten Rat und die Gründe hierfür klar und verständlich vor dem Abschluss des Vertrags in Textform zu übermitteln. Die Angaben dürfen mündlich übermittelt werden, wenn der Versicherungsnehmer dies wünscht oder wenn und soweit der Versicherer vorläufige Deckung gewährt. In diesen Fällen sind die Angaben unverzüglich nach Vertragsschluss dem Versicherungsnehmer in Textform zu übermitteln; dies gilt nicht, wenn ein Vertrag nicht zustande kommt und für Verträge über vorläufige Deckung bei Pflichtversicherungen.

(3) Der Versicherungsnehmer kann auf die Beratung und Dokumentation nach den Absätzen 1 und 2 durch eine gesonderte schriftliche Erklärung verzichten, in der er vom Versicherer ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass sich ein Verzicht nachteilig auf seine Möglichkeit auswirken kann, gegen den Versicherer einen Schadensersatzanspruch nach Absatz 5 geltend zu machen.

(4) Die Verpflichtung nach Absatz 1 Satz 1 besteht auch nach Vertragsschluss während der Dauer des Versicherungsverhältnisses, soweit für den Versicherer ein Anlass für eine Nachfrage und Beratung des Versicherungsnehmers erkennbar ist. Der Versicherungsnehmer kann im Einzelfall auf eine Beratung durch schriftliche Erklärung verzichten.

(5) Verletzt der Versicherer eine Verpflichtung nach Absatz 1, 2 oder 4, ist er dem Versicherungsnehmer zum Ersatz des hierdurch entstehenden Schadens verpflichtet. Dies gilt nicht, wenn der Versicherer die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat.

(6) Die Absätze 1 bis 5 sind auf Versicherungsverträge über ein Großrisiko im Sinn des § 210 Absatz 2 nicht anzuwenden, ferner dann nicht, wenn der Vertrag mit dem Versicherungsnehmer von einem Versicherungsmakler vermittelt wird oder wenn es sich um einen Vertrag im Fernabsatz im Sinn des § 312b Abs. 1 und 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs handelt

Wenn man die einzelnen Absätze betrachtet kann man folgendes sagen.

  • die Beratung muss dokumentiert werden
  • der Versicherer muss dem Versicherungsnehmer seinen Rat und die Gründe für das empfohlene Produkt in textform mitteilen
  • der Versicherungsnehmer kann auf die Beratung verzichten, verliert aber möglicherweise dadurch Schadenersatzansprüche gegen den Versicherer

 

Welche Rechte hat der Versicherungsnehmer?

Der Versicherungsnehmer ist der Vertragspartner des Versicherers. Er ist Träger aller Rechte und Pflichten aus dem Versicherungsverhältnis. Er kann Vertragsänderungen veranlassen und über seine Rechte verfügen. Dies sollte man aus Beweisgründen immer schriftlich veranlassen.

Was gibt es für Vertragsänderungen?

  • Änderung der Zahlungsweise
  • Beginnverlegung
  • Ein- oder Ausschluss von Zusatzrisiken
  • Festlegung oder Änderung des Bezugsrechts
  • Abtretung
  • Verpfändung
  • Übertragung der Versicherungsnehmereigenschaft

Versicherungsvergleiche beim versicherungsblogger

Als kleines feature ist es nun auch möglich, beim versicherungsblogger Versicherungsvergleiche anzustellen. Egal ob Haftpflicht, Hausrat oder KFZ. Für alle wichtigen Versicherungen steht ein Formular zur Verfügung.

Viel Spaß beim sparen. Obwohl günstig muss nicht gut sein.

Wohngebäudeversicherungen im Rating

Ein Rating zur Wohngebäudeversicherung hat Franke und Bornberg veröffentlicht. Es wurden 267 Tarife analysiert. Dabei wurden große Unterschiede festgestellt.

Aus der Pressemitteilung geht hervor, dass Franke und Bornberg die Daten ausschließlich selbst recherchiert hat. Die Skala reicht dabei von FFF (hervorragend ) bis F– (sehr schwach)

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Wie hoch ist der Rechnungszins?

Der Rechnungszins, auch Garantiezins genannt ist ein Teil der Verzinsung von  Lebensversicherungen. Aktuell liegt er bei 1,75 %. Er wurde Anfang 2012 von 2,25 % gesenkt.

Lohnt es sich jetzt üerhaupt noch für Sparer in eine Lebensversicherung zu investieren? Ende der 90iger Jahre lag er noch bei knapp 4 %.

Zum Garantiezins kommen noch die laufenden Überschüsse und der Schlussüberschuss, der bei Ablauf erbracht wird.