Tarifverhandlung 2011 – 1. Verhandlungsrunde

Am 28.03.2011 fand in Wiesbaden die erste Verhandlungsrunde statt.

Die Arbeitgeber haben kein Gehaltsangebot vorgelegt und bezeichneten gleichzeitig die Gehaltsforderung der ver.di-Tarifkommision als vollkommen unrealistisch und völlig überzogen.

Na das kann ja was werden.

Was denkt ihr darüber?

Frag den Versicherungsblogger

Ich hab mir mal Gedanken gemacht, was ich Ihnen mit dem Blog bieten kann.

Raus kam die neue Kategorie „Frag den Versicherungsblogger“.
Sie können mich also zu allem Fragen was Ihre Versicherung betrifft. Dafür habe ich eine Seite „Sie haben eine Frage?“ eingerichtet über die Sie Ihre Frage an mich richten können.

Keine Angst! Trauen Sie sich!

Ihr „Versicherungsblogger“

Tarifverhandlung 2011 – noch 2 Tage

Langsam kann man ja die Stunden zählen, bis die Tarifverhandlungen für Versicherungsbeschäftigten los geht. Was ver.di fordert kann man nochmal kurz hier nachlesen.

Die Verhandlungen führt die Dipl.-Pädagogin Beate Mensch. Wir dürfen gespannt sein.

Tarifverhandlung 2011 – noch 2 Tage weiterlesen

Was ist ein Unfall?




Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.

Die Definition ist auch im § 178 Abs. 2 VVG geregelt.

Die 5 Merkmale sind also:

  • plötzlich
  • von außen
  • unfreiwillig
  • Gesundheitsschädigung
  • Ereignis

 

Entstehung der Versicherung

Die Versicherung gibt es prinzipiell bereits seit der Zeit der Antike. Sie hieß damals aber nicht Versicherung sondern Gefahrengemeinschaften. Solche Gefahrengemeinschaften wurden von Kaufleuten und Händlern gegründet.

In der Zeit des alten Roms gab es die ersten Lebensversicherung und Krankenversicherung. Da Beerdigungen damals sehr aufwändig und somit sehr teuer waren, so dass ein einzelner sich diese meistens nicht leisten konnte. Die erheblichen Kosten für die Beerdigungen wurden somit auf die Gemeinschaft übertragen, also ähnlich wie die heutigen Lebensversicherungen. Auch im Krankheitsfall wurde sich zusammengeschlossen um dem Kranken eine bessere medizinische Hilfe leisten zu können. Diese altertümliche „Versicherung“ wurde aber meist nur von Armen und Mittellosen gegründet. Zwischenzeitlich übernahmen auch Klöster und Kirchen die medizinische Versorgung.

Als es in die Zeit des Mittelalters ging, machten sich die ersten Menschen um ihre Zukunft Gedanken. Sie dachten sich: „Was ist wenn ich nicht mehr arbeiten kann weil ich krank oder zu alt bin?“. Da gaben, meist die Reichen, ihr Geld den Kirchen und den Klöstern, diese kümmerten sich beim Eintreffen von Krankheit oder Alter um die Menschen. So entstand die Erwerbsunfähigkeitsversicherung und die Rentenversicherung. Das Vermögen welches nach Eintreffen des Todes noch übrig war, behielten sich die Klöster und Kirchen.

Die Versicherung wurden früher jedoch nicht als Versicherung, sondern als Gilde bezeichnet. Damals wurden die meisten Häuser nicht wie heut aus festem, brandsicherem Beton, sondern aus Holz gebaut. Diese neigten allerdings schnell dazu lichterloh zu brennen und die Feuer griffen oftmals auch auf ganze Städte über. Also schloss man sich zusammen und gründete eine Brandgilde. Dies entwickelte sich so rasant, dass bereits im 17. Jahrhundert Gebäudeversicherungen entstanden, die die Gebäude vor Bränden, Wasser und Hagelschäden absicherten. In Deutschland spricht man erstmals im 14. Jahrhundert von Versicherungen.

In der heutigen Zeit gibt es eigentlich für fast alles eine Versicherung. Angefangen von der Gebäudeversicherung, Haftpflichtversicherung, Krankenversicherung bis hin zur Hausratversicherung. Man kann heute alles versichern was man will, auch skurrile Sachen wie Körperteile, Kuscheltiere, Beerdigungen und ähnliches.

Versicherungsschein verloren! und nun?




Was passiert eigentlich wenn man seinen Versicherungsschein nicht findet. Dieser wird ja gebraucht um die Versicherungsleistung in Empfang zu nehmen z.B. bei einem Sterbefall.

Gemäß § 3 Abs. 3 VVG  kann der Versicherungsnehmer vom Versicherer die Ausstellung eines neuen Versicherungsscheins verlangen.

Am besten man ruft bei seinem Versicherer an oder schickt eine kurze E-Mail und bittet um Zusendung einer Kraftloserklärung oder auch Verlusterklärung genannt. Mit dieser bestätigt man, dass man nicht mehr im Besitz des Versicherungsscheins ist. Der Versicherer kann den neuen Versicherungsschein oder Ersatzversicherungsschein erst nach Rücksendung der Verlusterklärung ausstellen. Vorher ist er dazu nicht verpflichtet.

Sollten für die Ausstellung des Versicherungsscheins Kosten anfallen, sind diese theoretisch vom Versicherungsnehmer zu tragen. Ich kenne aber selbst kein Unternehmen, bei dem dies so ist.